Das Wasserbett für die Gesundheit
Wasserbetten haben gleich mehrere gesundheitliche Vorteile und werden vor allem Allergikern immer wieder empfohlen. Doch sind die Vorteile im Vergleich zu einem normalen Federbett wirklich derart signifikant? Und haben Wasserbetten vielleicht auch Nachteile? In diesem Artikel wollen wir uns ein wenig genauer mit diesem Thema auseinandersetzen.
Warum sich ein Wasserbett lohnt
Der Schlaf ist für unsere Regeneration und generell für die Gesundheit von größter Wichtigkeit. Ein ruhiger, erholsamer Schlaf gewährleistet Leistungsfähigkeit und Vitalität. Ein Federbett, das zu weich, zu hart oder einfach unvorteilhaft durchgelegen ist, kann diesen erholsamen Schlaf nicht mehr gewährleisten. Schlimmstenfalls wird durch falsches Liegen sogar der Rücken nachhaltig geschädigt. Ein Wasserbett kann da Abhilfe schaffen und ist noch aus weiteren Gründen der Gesundheit zuträglich: Milben sehen die herkömmliche Matratze zum Beispiel als ihr bevorzugtes Habitat an und Stauballergiker müssen mitunter regelmäßig ihre Matratze wechseln, um überhaupt schlafen zu können. Grundsätzlich kann man sagen, dass eine Wasser-Matratze aus hygienischen Gründen den herkömmlichen Modellen stets vorzuziehen ist. Es lassen sich zusammenfassend fünf große Vorteile nennen, die für die Anschaffung eines Wasserbettes sprechen:
5 Vorteile von Wasserbetten
- Uneingeschränkte Unterstützung des Körpers
- Vergleichsweise hoher Komfort
- Entspannende Tiefenwärme
- Überaus hygienische Matratzenoberfläche
- Eine lange Haltbarkeit
Der Schwebeschlaf
Was das Wasserbett so beliebt und erfolgreich macht, ist der hohe Liegekomfort des Schwebeschlafes. Seit den 70er Jahren wurden weltweit über 90 Millionen Wasserbetten verkauft. Anfangs war dieses spezielle Bett noch mehr ein Prestige-Objekt mit Kinderkrankheiten. Hin und wieder ging eines dieser Betten des Nachts kaputt und überschwemmte das Schlafzimmer. Andere Modelle waren damals einfach noch zu weich und waberten unermüdlich, so dass an einen ruhigen Schlaf eigentlich gar nicht zu denken war. Diese Probleme gehören allerdings schon lange der Vergangenheit an. Der große Erfolg beweist, dass die Vorteile überwiegen und die erholungssuchenden Schläfer den zusätzlichen Komfort zu schätzen wissen. Leider hat es sich noch nicht überall herumgesprochen, dass stabile, gesundheitsfördernde Wasserbetten mittlerweile durchaus erschwinglich sind und sich auch durch ihre Langlebigkeit rentieren. Eine normale Matratze muss man nämlich nach ungefähr fünf Jahren austauschen, weil der Liegekomfort dann merklich nachlässt. Also ist das Wasserbett für die Gesundheit und die Brieftasche gut!
Welche Bautypen gibt es?
Bei modernen Wasserbetten unterscheidet man zwischen drei Grundtypen: Schlauch-Wassermatratzen, Hardside Wasserbetten und Softside Wasserbetten. Die sogenannte Schlauch-Wassermatratze ist eigentlich kein richtiges Wasserbett. Zwar ist auch hier eine Füllung aus Wasser gegeben, doch liegen hier mehrere gefüllte Schläuche nebeneinander, die wiederum durch eingelegte Polyschaumteile eine Wellenberuhigung erreichen. Am weitesten verbreitet sind wohl die Softside Wasserbetten, die einen wärmeisolierenden Schaumstoffrahmen besitzen, der die haltende Funktion vom Hardside-Bettrahmen übernimmt. Überdies ist das Design eines Wasserbettes heutzutage relativ variabel.