Die letzte Zigarette – Eine Familie auf Entzug
“The Last Cigarette – A Family Quits Smoking” Immer wieder dreht sich in diesem Film das Blatt und zeigt, wie fest die Droge Nikotin ihre Abhängigen im Griff hat. Wer eben noch stark schien, droht im nächsten Moment rückfällig zu werden. Es soll die letzte Zigarette sein: Jörg Presch, Familienoberhaupt und Firmenchef, zieht schweren Herzens. Wie die anderen Raucher muss auch er dieses Ritual am Ende des Entwöhnungskurses mitmachen. 50 Jahre lang hat er voller Inbrunst gequalmt – direkt nach dem Aufstehen, im Bad, am Schreibtisch, ja sogar nachts im Ehebett. Noch einen Zug. Wird er den nächsten Tag ohne Nikotin überhaupt schaffen? Seine Frau Annelie mit 30 Jahren Raucherfahrung wirkt entschlossener. Sie drückt die letzte Zigarette so lange und fest aus, dass es keinen Zweifel mehr am gemeinsamen Entschluss geben darf: Familie Presch und die dazugehörige Firma wollen rauchfrei werden. Die Reportage begleitet die Preschs und ihre Mitarbeiter auf dem schweren Weg zum Nichtraucher – vom Entwöhnungskurs in einem Düsseldorfer Hotel über den ersten Entzug bis zum überraschenden Wendepunkt fünf Monate danach. Es entstehen intime Einblicke ins Familien- und Firmendrama, da die Preschs auch ein Videotagebuch führen. Eines sei vorweggenommen: Es wird noch mehrere letzte Zigaretten geben. Ganz im Gegensatz zum 23 Jahre alten Sohn Oliver, der den Entzug nach dem Kurs locker übersteht, tut sich der Vater Jörg Presch in den ersten rauchfreien Tagen sehr schwer. Er ist nervös, gereizt …