Eisenspeicherkrankheit
“Eisenspeicherkrankheit” -auch unter dem Begriff Hämochromatose bekannt- bedeutet, dass der Körper zuviel Eisen einlagert. Die erbliche Form der Hämochromatose stellt in unseren Breiten die mit Abstand häufigste Erbkrankheit dar. Immerhin jede 10. Person ist Träger eines veränderten Gens und jeder 200. – 400. hat ein hohes Erkrankungsrisiko.
Forschungen von J. P. Kaltwasser und Kollegen haben gezeigt, dass Patienten mit einer Hämochromatose durch regelmäßigen Konsum von Tee während der Mahlzeiten die Zahl ihrer notwendigen Aderlässe um etwa ein Drittel reduzieren können.
Bei der Auswertung der Eisenaufnahme aus Testmahlzeiten zeigte sich, dass der Konsum von entsprechend gerbstoffreichem Tee während der Mahlzeit die Eisenresorption deutlich verminderte.
Dieser Effekt wurde auf die Wirkung von Polyphenolen im Tee (z. B. Tannin) zurückgeführt.
Auf folgenden Seiten ist nachzulesen, was die Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit) kennzeichnet und wie sie bereits im Frühstadium erkannt werden kann.
Weitere Links rund um die Eisenspeicherkrankheit:
Ziegler, B.
Haemochromatose-Therapie: Effekt regelmäßigen Teekonsums auf die Eisenakkumulation bei Haemochromatose
Kaltwasser, J. P. et al. (Univ. Frankfurt/M), Gut 1998; 43: 699-701
Clinical trial on the eVect of regular tea drinking on iron accumulation in genetic haemochromatosis
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Thema: Eisenspeicherkrankheit