Low-Carb und glykämischer Index kontrovers
Zur Zeit stehen in der Hitliste zum Abnehmen kohlenhydratarme (Low-carb-) Diäten sowie Glyx-Diäten ganz oben, da sie schnelle Gewichtsverluste versprechen. Was versteht man unter “glykämischem Index”? Lässt sich der glykämische Index exakt vorhersagen? Eignen sich Glyx-Diäten und Low-carb-Diäten wirklich für eine dauerhafte Gewichtsabnahme? Auf diese und weitere Fragen erhalten Sie Antwort in der Februarausgabe der Fachzeitschrift UGB-FORUM (Heft 01/2005).
Der glykämische Index ist ein Maß dafür, wie stark der Blutzuckerspiegel nach Verzehr eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels ansteigt. Lebensmittel mit niedrigem GI-Wert sind etwa die meisten Gemüse- und Obstsorten, Hülsenfrüchte sowie Fisch, Fleisch und Milchprodukte. Weißbrot und Süßigkeiten, aber auch Kartoffeln, Nudeln und weißer Reis weisen indessen höhere GI-Werte auf. Doch genaue Angaben zum glykämischen Index des Essens sind in Wirklichkeit gar nicht möglich. Denn neben individuellen Schwankungen können die Messdaten bei der gleichen Testperson völlig unterschiedlich ausfallen. Auch Reifegrad, Anbaugebiet und Sorte von Obst und Gemüse sowie Verarbeitung und Zubereitung beeinflussen den glykämischen Index. Mit Hilfe von GI-Tabellen den Blutzuckeranstieg einer kompletten Mahlzeit vorauszusagen, ist praktisch unmöglich. Den Speiseplan allein nach dem glykämischen Index auszurichten, ist deshalb nicht sinnvoll. Genaueres über das Geschäft mit dem glykämischen Index und Low-carb-Diäten erfahren Sie im Februarheft der Fachzeitschrift UGB-FORUM (Heft 01/2005).
Die Verbraucherzentrale Hessen hat ebenfalls zu diesem Thema eine Pressemitteilung herausgegeben.
Informationen über den Glykämischen Index (GI) und Glykämischen Load (GL) erfahren Sie auch in dem Artikel “Glykämischer Index: Revolution oder Sturm im Wasserglas?” (Bitte auf den roten Button “Zum Artikel” klicken.)
Quelle: Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung
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Thema: Low-Carb