Neurologische Krankheiten

Neurologische KrankheitenIn Deutschland sind zahlreiche Menschen von neurologischen Krankheiten betroffen. Unter dem Begriff “Neurologische Krankheit” versteht man Erkrankungen, die das periphere oder das zentrale Nervensystem betreffen. Während das zentrale Nervensystem Gehirn und Rückenmark umfasst, sind es beim peripheren Nervensystem alle Nerven außerhalb des Wirbelkanals und deren Verbindungen zur Muskelstruktur. Begründet durch die komplette Vernetzung des Körpers mit Nerven und der Wechselwirkung von Aufnahme und Abgabe von Impulsen, ist dieser Bereich des Körpers äußerst komplex, wodurch heute noch neurologische Krankheiten nur teilweise erforscht sind. Des Weiteren wirken die Krankheiten oft nicht nur im Gehirn, sondern können auch in anderen Bereichen des Körpers zu Störungen führen. Besonders häufig wird als Folge einer neurologischen Erkrankung auch die Psyche beeinträchtigt.

Die am häufigsten auftretende, neurologische Krankheit in Deutschland ist die Epilepsie. Diese Krankheit, die manchmal auch als “Anfallsleiden” bezeichnet wird, tritt häufig bereits in der Kindheit beziehungsweise in der Jugend auf – trotzdem ist eine Erkrankung auch in anderen Lebensaltern möglich. Bei diesem Krankheitsbild wird das Gehirn nervlich übererregt, was zu Krampfanfällen führt. Zusätzlich zu den Krampfanfällen, im Fachjargon als “Crampi” bezeichnet, können auch unwillkürliche Bewegungsabläufe beziehungsweise Dämmerungszustände als Symptome auftreten. Grundsätzlich kann Epilepsie tödlich verlaufen und ist nicht mit der Naturapotheke zu behandeln.

Ebenfalls eine neurologische Erkrankung ist die Multiple Sklerose. Hier greifen körpereigene Abwehrzellen die Isolierschicht um die Axone an und beschädigen diese; die Ursache ist dabei noch heute ungeklärt. Fortan ist die Weiterleitung von Impulsen gestört. Dies kann unter anderem zu Spastik, Kribbeln, Sehstörung und Lähmung führen. In Deutschland ist Multiple Sklerose die zweithäufigste Krankheit. Eine sehr bekannte, neurologische Krankheit ist die Demenz. Dabei verfällt die geistige Leistungsfähigkeit des Betroffenen. Dies kann zu einer Abnahme der Orientierungs-, Gedächtnis- und Denkfähigkeit führen.



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