Positionspapier “Strategien zur Verbesserung der Folatversorgung in Deutschland – Nutzen und Risiken”
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat im November 2006 das Positionspapier mit dem Titel “Strategien zur Verbesserung der Folatversorgung in Deutschland – Nutzen und Risiken” veröffentlicht.
Neben der Darstellung der aktuellen Versorgungssituation werden generelle Möglichkeiten zur Verbesserung der Folatversorgung diskutiert sowie deren Nutzen und Risiken gegenübergestellt.
Das Positionspapier steht zum Herunterladen bereit unter http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=670
Laut DGE liegt “die Folatzufuhr der Deutschen größtenteils unter dem D-A-CH-Referenzwert von 400 µg pro Tag. Eine zu niedrige Zufuhr geht mit einem erhöhten Risiko für eine Folatunterversorgung einher, welche wiederum Risikofaktor für verschiedene Krankheiten wie Neuralrohrdefekte (NRD), Herz-Kreislauf-Krankheiten und möglicherweise Krebserkrankungen, Altersdemenz sowie weitere angeborene Fehlbildungen ist.
Durch eine rechtzeitige Aufnahme von Folsäure in der Frühschwangerschaft könnten bis zu drei Viertel aller NRD verhindert werden. Die Empfehlung für Frauen, die schwanger werden wollen oder könnten, zusätzlich 400 µg Folsäure pro Tag in Form von Supplementen aufzunehmen, werden aber nur von wenigen befolgt.”
(Zitiert aus DGE-aktuell 17/2006 vom 07.11.2006)
Mehr Hintergrundinformationen finden Sie unter “zum Artikel”
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
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Thema: Folatversorgung