Risiken beim Augenlasern
Das Auge gehört zu den wichtigsten Sinnesorganen des Menschen; man kann sagen, es ist das wichtigste Sinnesorgan des menschlichsten Körpers überhaupt. Ein Leben in Blindheit ist für die meisten Leute, die normal sehen können, einfach nicht vorstellbar. Da ist es kein Wunder, dass Erkrankungen der Augen, insbesondere das Nachlassen der Sehkraft, sehr ernst genommen wird. Zum Glück gibt es schon seit Langem Brillen, die Sehfehler korrigieren können. Solche Brillen gibt es in den verschiedensten Größen, Designs und Stärken. Damit lassen sich die meisten Sehfehler zuverlässig und sicher beheben. Während diese Aussage auf den größten Teil der Menschen zutrifft, die mit ihrer Brille rundum zufrieden sind, gibt es eine kleine Gruppe von Menschen, die Sehfehler nicht mittels einer Brille korrigieren können oder wollen. Dabei reichen diese Gründe vom beruflichen Bereich (beispielsweise bei Schauspielern) bis zu privaten Anlässen wie Stil, Geschmack und manchmal auch persönliche Eitelkeit. Diese Patienten vertrauen sich Augenkliniken an, um sich ihre Augen mit Laserlicht behandeln zu lassen.
Augenlasern oder doch eine Brille?
In bunten Hochglanzbroschüren werden oft die Vorzüge dieser Operation, im Vergleich zu einer Brille angepriesen. Da solche Operationen normalerweise nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, muss man sie aus eigener Tasche bezahlen. Darum werben die Spezialkliniken um ihre Patienten. Seriöse Kliniken werden dabei auch die Risiken, die eine Laserbehandlung der Augen mit sich bringt, nicht verschweigen. Die Operation birgt wie jeder medizinische Eingriff immer ein gewisses Restrisiko. Da die Kliniken an ihren Patienten verdienen wollen, werden Risiken aber natürlich nicht sehr stark propagiert, sondern vielmehr ähnlich wie Randnotizen oder Fußnoten vermittelt.
Zu den Risiken der Behandlung der Augen mit Laser gehört zum Beispiel eine Infektion die nach der Operation eintreten kann. Auch kann sich die Hornhaut des Auges verschieben oder wölben. Für längere Zeit nach der Operation ist es zudem möglich, dass man im Dunkeln oder in der Dämmerung schlechter sehen kann als vor dem Eingriff. Trockene Augen können auch zu den Spätfolgen gehören. Es ist auch möglich, dass die gewünschte Sehschärfe durch den Eingriff nicht erreicht wird und man nach der Operation trotzdem noch eine Sehhilfe braucht.
Ehe man sich für ein Augenlasern entscheidet, sollte man sich das Für und Wider eines solchen Eingriffs gut überlegen. Zudem ist es auf jeden Fall ratsam, sich an eine bewährte Klinik zu wenden, die schon viele erfolgreiche Eingriffe vorgenommen hat. Zudem gilt die Grundregel, dass die Operation umso mehr Risiken in sich birgt, je größer der zu korrigierende Sehfehler ist. Daher raten manche Mediziner bei Dioptrienzahlen von unter –8,0 oder über +3,0 Dioptrien von einer Laserbehandlung ab, da das Risiko einfach zu hoch sein könnte. Auch altersbedingte Fehlsichtigkeit lässt sich durch eine Laserbehandlung nur vorübergehend beheben, da diese Fehlsichtigkeit sich mit fortschreitendem Alter weiter verändert und später trotz der Laserbehandlung wahrscheinlich doch wieder eine Brille benötigt wird.
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Thema: Augenlasern