Rotbuschtee
Viele Gesundheits- und Wellnessbewegungen verteufeln Kaffee geradezu und raten stattdessen zu Tee. Es ist darum kaum verwunderlich, dass verschiedene Teesorten in den letzten Jahren und sogar Jahrzehnten aufgekommen sind, die zuvor in Deutschland kaum bekannt waren. Neben Schwarzem Tee, Kräutertee und Früchtetee wird auch Grüntee und sogar Weißer Tee konsumiert. Eine für Deutschland recht neue Teeart ist der Rotbuschtee. Dieser stammt ausschließlich aus den Zederbergen Südafrikas, wo er von etwa 300 Farmern angebaut wird, und wird aus der zur Familie der Hülsenfrüchte gehörenden Pflanze Aspalathus linearis gewonnen, die auch Rooibos genannt wird. In Südafrika wird diese Pflanze neben der Verwendung als Teegetränk auch als Haarfärbemittel, Heilmittel oder zum Kochen verwendet.
Wie wird Rotbuschtee gewonnen?
Um den Rotbuschtee zu gewinnen, werden die Rooibos-Zweige mit der Sichel geerntet, gequetscht und anschließend in Wasser fermentiert. Neben dem rötlichen Rooibos-Tee gibt es auch den grünen Roobois-Tee, bei dem eine Fermentierung unterbunden wird, weshalb der Tee mehr gesundheitsfördernde Stoffe enthält. Rooibos-Tee enthält kein Koffein, ist jedoch im Gegensatz dazu reich an lebenswichtigen Mineralien. Ihm wird nachgesagt, antibakteriell zu wirken sowie die Durchblutung zu fördern, Entzündungen zu hemmen, Karies zu verhindern und sogar die Gefäße zu schützen. Rooibos gilt darum als Heilpflanze, weshalb sie sich auch in Deutschland wachsender Beliebtheit erfreut und inzwischen nicht mehr nur in Apotheken und spezialisierten Teegeschäften, sondern auch im Supermarkt erhältlich ist. Roobois ist ein natürliches Medikament, das ohne Rezept erhältlich ist, auch Kleinkindern verabreicht werden kann und ganz nebenbei noch gut schmeckt und den Wasserhaushalt des Körpers ins Gleichgewicht bringt. Auch Nervosität, Schlafstörungen, Magenbeschwerden, Kopfschmerzen oder Ekzeme können mit Rooibos bzw. Rotbuschtee behandelt werden. Es gibt sogar wissenschaftliche Studien, die die positive Wirkung des Tees auf die Gesundheit belegen.
Wikipedia zur Namensgebung des Rotbuschtees
In Südafrika gilt der Tee als Nationalgetränk und wird meist als rooibostee bezeichnet (Afrikaans rooi ‚rot‘ und bos ‚Busch‘ – in Deutschland hat sich „bosch“ als falsche Aussprache von bos verbreitet). Andere Bezeichnungen sind Rotbusch-Tee, Redbush-Tea. In Europa gibt es oft verwirrende Bezeichnungen wie Rooibusch-, Rotbuschsie-, Redbos- und Koopmans-Tee (Afrikaans Koopman ‚Kaufmann‘), oder gar Massaitee, obwohl Rotbusch keinerlei Bezug zu diesem Volksstamm hat. Die Bezeichnung Buschmanntee hat allerdings einen historischen Hintergrund, da die Nutzung von Rooibos zunächst durch die Khoisan erfolgt sein soll (Quelle: Wikipedia). Auf Wikipedia weiterlesen…
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