Slow-Food – Arche des Geschmacks
Slow Food Deutschland e.V. bietet seit kurzem ein neues Internetportal an unter dem Slogan “Essen, was man retten will”. Das klingt zwar paradox, Tatsache ist aber: Wenn Produkte und Gerichte nicht mehr gegessen – also nicht mehr nachgefragt werden, verschwinden sie nicht nur von unseren Speisekarten, sondern – oft unwiederbringlich – auch vom Markt.
Auf Vorschlag können jetzt neue (alte) Passagiere an Bord der “Arche” genommen werden, d. h. regionale alte Pflanzensorten (z. B. Angeliter Tannenzapfen – eine Kartoffelsorte) und alte Tierrassen (z. B. Schlotterkamm, Kräher und Krüper – alte Hühnerrassen) sowie traditionelle regionale Gerichte, wie “Birnen, Bohnen und Speck mit …Türkischen Erbsen”.
- Mit Unterstützung des Ministeriums in NRW
Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen fungierte als “Bauherr” und förderte als erstes Bundesland den Bau dieser “Arche des Geschmacks” für NRW. Der Stapellauf der Slow Food “Arche des Geschmacks” fand bereits 2001 in Nordrhein-Westfalen statt. Jetzt werden in vielen Häfen Passagiere aufgenommen.
- Antrag auf eine Bordkarte
Weitere Passagiere werden gesucht. Ihre Vorschläge und Beiträge für bedrohte regionale Spezialitäten sind gefragt.
- Arche des Geschmacks ist ein internationales Projekt
Nicht nur in Deutschland ist Slow Food mit der Arche unterwegs auf der Suche nach bedrohten Leckereien.
- Broschüre “Arche des Geschmacks in NRW” erschienen
Eine Reise der “Arche des Geschmacks” durch das Bundesland Nordrhein-Westfalen dokumentiert die bei Slow Food Deutschland bereits erschienene Broschüre.
Quelle: Slow Food Deutschland e.V.
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Thema: Slow-Food