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Gründe, warum man auf Kurkuma nicht verzichten sollte

von User

Kurkuma ist den meisten Menschen als Gewürz bekannt. Die Staude hat ihren Ursprung auf dem indischen Subkontinent und wird dort schon lange in der ayurvedischen Medizin eingesetzt. Denn Kurkuma mit dem Inhaltsstoff Curcumin ist nicht nur ein hervorragendes Gewürz, sondern auch eine Heilpflanze der besonderen Art. Nicht umsonst hat sie den Namen Wunderwurzel erhalten. Gerade in den letzten Jahren zieht sie als Superfood in die Haushalte ein und gewinnt auch hierzulande immer mehr an Bedeutung.

Was ist Kurkuma?

Kurkuma hat viele unterschiedliche Namen und ist daher auch unter gelber Ingwer bekannt geworden. Die Wunderwurzel hebt sich ganz klar von anderen Pflanzen und Wurzeln ab, da sie sehr viele positive Eigenschaften aufweisen kann. So kann die Wurzel nicht nur gegen Entzündungen, sondern auch gegen Infektionen wirken. Zudem regt sie die Verdauung an, bekämpft Bakterien und wird immer häufiger bei Rheuma, Magen-Darm-Beschwerden oder in der Krebstherapie eingesetzt.

Es wird vermutet, dass die Staude vom indischen Subkontinent kommt. Allerdings wird sie heute fast auf der ganzen Welt kultiviert. Bekannt ist Kurkuma vor allem als Küchengewürz, wird aber immer häufiger auch als Heilmitte geschätzt.

Durch ihr breites Wirkungsspektrum kann Kurkuma beispielsweise bei folgenden Beschwerden zum Einsatz kommen:

  • Alzheimer und Demenz
  • Arthritis
  • Diabetes
  • Kardiovaskuläre Erkrankungen
  • Beschwerden mit der Leber
  • Magen- und Darm-Beschwerden
  • Nierenprobleme
  • Verschiedene Krebsarten

Durch die Vielseitigkeit des Einsatzes von Kurkuma wird die Pflanze natürlich immer beliebter. Insbesondere die goldene Milch wird schon seit vielen Jahrhunderten sehr geschätzt, da sie beispielsweise chronisch entzündliche Schmerzen damit gelindert werden können.

Das sind die Vorteile von Kurkuma

Kurkuma hat sehr viele Vorteile für die Gesundheit. So kann sie beispielsweise das Krebsrisiko reduzieren, wie in Studien herausgefunden wurde. Denn die Inhaltsstoffe der Kurkuma bekämpfen chronische Entzündungen, die bekanntermaßen zu Krebs beitragen können. Gleichzeitig unterstützen die Antioxidantien in Kurkuma die Abwehrkräfte und gehen gegen freie Radikale vor. Weiterhin hat Kurkuma auch diese Vorteile:

  • Kurkuma hat entzündungshemmende Eigenschaften und stärkt das Immunsystem.
  • Kurkuma gleicht den Hormonspiegel aus und kann so Haarausfall verhindern.
  • Kurkuma fördert die Verdauung und reinigt die Leber.
  • Kurkuma fördert außerdem den Fettabbau.
  • Kurkuma kann das Alzheimerrisiko senken.
  • Kurkuma kann Arthritisschmerzen reduzieren.

Kurkuma ist also ein absoluter Allrounder und die Gesundheit maßgeblich unterstützen. Natürlich ist hierbei immer auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten. Denn wer sich permanent von ungesunden Nahrungsmitteln ernährt, wird mit Kurkuma kein Wunder vollbringen können.

Kurkuma als Nahrungsergänzungsmittel

Insbesondere als Nahrungsergänzungsmittel ist Kurkuma sehr beliebt. Denn im Grunde müsste jeder, der Kurkuma als Heilmittel einsetzt, mindestens einen halben bis einen Teelöffel Kurkuma täglich verzehren. Das Problem dabei ist, dass Kurkuma sehr scharf ist und man diesen Wert kaum erreicht. Aus diesem Grund greifen immer mehr Nutzer zu Kurkuma als Nahrungsergänzungsmittel, um ihren täglichen Bedarf zu decken und so gegen Erkrankungen vorzugehen.

Doch Vorsicht, Kurkuma sollte nicht in zu großen Mengen verzehrt werden, da die Wunderwurzel auch Nebenwirkungen haben kann. Ein Zuviel an Kurkuma kann, trotz verdauungsfördernder Wirkung, sehr negativ auf den Magen wirken. Durchfall, Magenschmerzen sowie Blähungen können bei einem zu hohen Genuss von Kurkuma auftreten. Wir empfehlen daher den Einsatz von Curcuma Kapseln. Doch auch Übelkeit und Erbrechen oder auch allergische Reaktionen können vorkommen. Daher sollte, gerade zu Beginn der Einnahme, Kurkuma nur in kleinen Mengen verzehrt werden, um zu sehen, wie der Körper darauf reagiert.

Kurkuma in Smoothies

Kurkuma auch als Tumeric bekannt eignet sich beispielsweise hervorragend in Smoothies. Dabei gibt es zahlreiche Rezepte im Netz, die mit Kurkuma zubereitet werden können. Natürlich sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Allerdings sollte man bedenken, dass insbesondere die intensiven Komponenten wie Kurkuma und Ingwer eher mit milden Komponenten harmonieren. Dies könnten beispielsweise Mango, Bananen oder auch Feldsalat sein. Daher sollte vielleicht am Anfange im Netz nach einem entsprechenden Rezept geschaut werden, um ein Gefühl dafür zu bekommen.

Der gelbe Smoothie mit Mango und Kurkuma ist sehr beliebt und wird gerne getrunken. Dabei ist die Zubereitung sehr einfach und der Smoothie ist schnell hergestellt.

Zutaten für den Mango Kurkuma Smoothie:

  • 1 Mango
  • ½ Banane
  • ¼ TL Ingwer
  • ½ TL Zimt
  • ½ TL Kurkumapulver
  • 1 TL Kokosöl
  • 300 ml Mandelmilch

Bei Bedarf kann noch ein wenig Vanille hinzugegeben werden. Alles zusammen sollte gut gemixt werden. Eiswürfel in ein Glas geben und mit dem Smoothie auffüllen. Alternativ kann statt der Banane auch Aprikose oder Pfirsich verwendet werden.

Auch Mango mit Feldsalat und Kurkuma ergibt ein köstlicher Smoothie, der natürlich jederzeit mit den unterschiedlichsten Komponenten aufgepeppt werden kann.

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