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Mögliche Hausmittel gegen Schlafstörungen

von User
schlafprobleme

Schlafstörungen sind ein bekanntes Problem der Bevölkerung der Industriestaaten. In Deutschland leiden laut DAK-Gesundheitsreport etwa 10 Prozent der Arbeitgeber unter schweren Schlafstörungen. Ein- und Durchschlafstörungen und schlechte Schlafqualität führen zu Tagesmüdigkeit und Erschöpfung und können zu einer großen Belastung werden. Es ist bekannt, dass verschiedenste Faktoren unseren Schlaf beeinflussen. Dabei ist der Zusammenhang zwischen Ernährung und Schlaf besonders stark. Wer versuchen möchte, seine Schlafqualität zu verbessern, sollte also als erstes kontrollieren, ob sich die Art der Ernährung negativ auf den Schlaf auswirkt und eine Umstellung helfen könnte.

Frisches Obst

Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören frische Früchte. Verschiedene Obstsorten haben einen hohen Melatoningehalt und können den Schlaf positiv beeinflussen. Melatonin ist ein Hormon und für den Tag-Nacht-Rhythmus des Körpers zuständig. Der abendliche Verzehr von Früchten wie Ananas oder Bananen kann helfen, den Melatoninspiegel zu erhöhen und somit besser Ein- und Durchzuschlafen.

Abendlicher Verzehr von Tee

Viele Teesorten können beruhigend wirken. Dabei ist es nicht unbedingt notwendig, auf spezielle Schlaftees zurückzugreifen. Auch Sorten wie Pfefferminze und Kamille beruhigen den Körper und helfen, zu entspannen. Natürlich sollte darauf geachtet werden, dass der Tee kein Koffein enthält, da dieses negative Auswirken auf den Schlaf hat.

Kein Alkohol und Koffein vorm Schlafen

Alkohol und Koffein sind zwar frei erhältlich und werden weltweit in rauen Mengen konsumiert, trotzdem handelt es sich um Suchtstoffe, die den Körper negativ beeinflussen können. Abgesehen der Langzeitfolgen von übermäßigen Koffein-, Alkohol- und Drogenkonsum kann sich dieser auch kurzfristig sehr negativ auf den Schlaf auswirken. Koffein und Alkohol sollten besonders abends nicht konsumiert werden, da sie eine anregende Wirkung auf den Körper haben und verhindern, gut Ein- und Durchzuschlafen.

Vermeidung komplexer Kohlenhydrate

Der menschliche Körper reagiert direkt auf die Nahrungsaufnahme. Es wird Energie bereitgestellt, um die Verdauung und Ausscheidung der aufgenommenen Stoffe zu gewährleisten. Dabei ist die Wirkung der konsumierten Nahrungsmittel sehr unterschiedlich. Während manche Stoffe sehr leicht verdaulich sind, stellen andere den Körper vor große Hürden und erschweren die Verdauung deutlich. „Liegt etwas schwer im Magen“, muss viel Energie aufgebracht werden, um dies zu verdauen, und es fällt schwerer, in der folgenden Nacht gut zu schlafen. So sollten Lebensmittel wie Weizennudeln oder weißes Brot, die reich an komplexen Kohlenhydraten sind, abends gemieden werden.

Natürlich hat nicht nur die Ernährungsweise Einfluss auf das Schlafverhalten. Schlafstörungen sind meist sehr komplex und es ist geraten, einen Arzt aufzusuchen, um der Ursache für die Schlafprobleme zu finden. Da sich der Körper während des Schlafes erholt, können Schlafstörungen zu schwerwiegenden Problemen führen und es ist somit unerlässlich, etwas dagegen zu tun.

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