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Erektionsprobleme – Wenn Mann nicht mehr seinen Mann steht

von User

Es kann jedem Mann einmal passieren. Trotz Erregung macht das beste Stück nicht mit. Dabei sind die Ursachen nicht immer körperlicher Natur, sondern oftmals Kopfsache.

Ob physisch oder psychisch – der Druck, der sich dadurch aufbaut, gefolgt von Scham und Zweifel, tun keinem Mann gut. Doch wie geht man damit um? Welche Maßnahmen zur Vorbeugung oder auch Behandlung gibt es? 

Erektionsprobleme – Die häufigsten Ursachen

Auch wenn es die meisten Männer aus der Bahn wirft, wenn „er“ nicht mehr mitmacht, steckt dahinter nicht sofort eine Erkrankung. 
Die Hauptursache Nummer 1 ist nämlich Stress. 

Wenn der Kopf voll ist, der nächste Termin für ein wichtiges Projekt am Arbeitsplatz ansteht oder familiäre Probleme schwermütig machen – da kann es schwer sein, trotz aller Lust loszulassen. Und genau hier liegt das Problem.

Alltagsstress, Sorgen, Ängste und Zweifel wirken sich auch aufs männliche Lustzentrum aus. Die Folge: Erektionsprobleme.

Körperliche Ursachen für eine Dysfunktion 

Neben der Hauptursache Stress gibt es zudem zahlreiche andere Auslöser, die zur Impotenz führen können. 
Dabei sind die Helfer gegen diverse Krankheiten und Leiden sehr weit oben. Besonders Blutdruckmedikamente (Blutdrucksenker) und Mittel gegen Haarausfall verursachen Probleme, indem sie die Blutzirkulation und den -druck beeinflussen. 
Aber auch Diabetes, Nervenleiden und Bandscheibenvorfälle können zu Störungen des männlichen Geschlechts führen. 

Prostataerkrankungen können mit einer Erektile Dysfunktion als Symptom einhergehen. 

Was tun, wenn Erektionsprobleme bestehen?

Wenn es hin und wieder zu einer Störung kommt, aber keine Krankheiten und Medikamente dahinter stehen, ist vor allem eines wichtig: Machen Sie sich nicht verrückt. 
Natürlich ist das leichter gesagt als getan, denn die Fragen, was los ist, können schnell übermächtig werden. 

Fragen Sie sich aber stattdessen: Wie sieht mein Leben derzeit aus? Ist die Arbeit sehr belastend? Haben Sie Sorgen oder Ängste? Spielt Alkohol und Nikotin eine Rolle? 

Wenn eine Erektionsstörung auftritt, belastet dies natürlich das Gemüt. Den Auslöser ausfindig zu machen, erleichtert es jedoch. 

Wenn Stress und Alltagssorgen für Ihre kurzfristige „Unpässlichkeit“ verantwortlich sind, bauen Sie diese ab. 

Ein Gespräch mit der Partnerin, Entspannungsphasen und Sport können viel bewirken. Besonders wichtig ist jedoch: Machen Sie Ihr temporäres Problem im Liebesleben nicht zum zusätzlichen Stressfaktor. Je ruhiger Sie werden, desto wahrscheinlicher wird sich das Problem mit der Libido von ganz allein lösen. 

Wenn die Problematik länger besteht – der Checkup beim Arzt

Wenn Sie längere Zeit unter Impotenz leiden, ist es anzuraten, einen Arzt hinzu zu ziehen. Besonders bei Diabetes und Bluthochdruck kann eine Medikamentenstellung das Problem beheben. Zudem ist besonders bei diesen Erkrankungen Sport und eine Ernährungsumstellung eine Form der Therapie, die hervorragende Ergebnisse erzielen kann. 

Wenn Sie keinerlei Vorerkrankungen haben, die auf die Dysfunktion schließen lassen, wird oftmals zur weiteren Abklärung ein Blutbild veranlasst. Hierbei spielen besonders die Hormonwerte eine wichtige Rolle. 
Eine abschließende Vorstellung beim Urologen kann zusätzlich Aufschluss bringen.

Medikamentöase Therapie bei Erektionsproblemen

Je nach Ergebnis nach einer körperlichen Untersuchung, können Medikamente eingesetzt werden. Diese Potenzmittel, davon das bekannteste Viagra, sollten allerdings nie einfach in Eigenregie eingenommen werden. Jedoch gibt es auch Potenzmittel rezeptfrei.

Ziel ist es natürlich, die Ursache zu beheben. Eine Behandlung der Grunderkrankung steht im Vordergrund. 

Doch auch wenn die Psyche als Auslöser dient, stehen Sie nicht mit Ihrem Problem allein da. Auch hier kann ein Arzt entsprechende Hilfe geben. Sei es mittels Psychotherapie oder einer Beratung für diverse Entspannungstechniken. 

Was können Sie sonst tun? 

Erektionsprobleme sind unangenehm und für jeden Mann eine große Belastung. Verstecken Sie sich nicht damit. Zumindest Ihre Partnerin sollte in die Problematik mit einbezogen werden. Oftmals hilft bereits das, um die Blockaden ein wenig abzubauen. 

Um einer Dysfunktion vorzubeugen empfiehlt sich alles, was einen gesunden Lebensstil ausmacht. Gesunde Ernährung, moderate Bewegung, wenig bis kein Alkohol, Verzicht auf Nikotin. Der Abbau überschüssiger Pfunde und ein gutes Streasmanagement kommen ebenfalls hinzu.

Denn in einem gesunden Körper… Steckt auch ihre Libido. Daher vernachlässigen Sie sich nicht. 

Wenn dennoch weitere Probleme bestehen, ist der Gang zum Arzt anzuraten.

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