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Fit am Arbeitsplatz – Rückenschmerzen verhindern

von User

Die meisten Menschen, die im Büro arbeiten und deswegen größtenteils sitzen, leiden unter einem chronischen Bewegungsmangel. Es versteht sich von selbst, dass dieser Mangel große Auswirkungen auf die Gesundheit des Körpers hat – nicht zuletzt, weil Sitzen an sich keine natürliche Haltung für den menschlichen Körper ist. Wer sich trotzdem fit am Arbeitsplatz halten will, kann verschiedene Übungen durchführen und verschiedene Ticks und Tipps befolgen. Welche das sind, verrät der folgende Beitrag.\r\n

Warum ist Sitzen ungesund?

\r\nDer menschliche Körper besteht aus einer Vielzahl von Knochen, Gelenken und Muskeln, die alle darauf ausgelegt sind, bewegt – sprich: benutzt – zu werden. Ein Körper, der viel in Bewegung ist, ist dementsprechend ein gesunder Körper. Wer viel sitzt, handelt hingegen gegen die Natur des Menschen. Der menschliche Körper ist nicht darauf ausgelegt, lange Zeit zu sitzen. Das Problem: Während des Sitzens verkürzen sich die Muskeln der Oberschenkel nach und nach. Außerdem führt die Position dazu, dass sich der Rücken und speziell die Schultern mehr und mehr verkrampfen und verspannen. Das Resultat sind teils starke Rückenschmerzen, Konzentrationsstörungen und ein allgemeines Unwohlsein, das den Arbeitsablauf nachhaltig beeinflusst und stört.\r\n

Mehr Leistung durch Bewegung

\r\nDie gute Nachricht: Fit am Arbeitsplatz zu sein ist kein Ding der Unmöglichkeit. Die schlechte Nachricht: Viele Menschen tun sich trotzdem extrem schwer, wenn es darum geht, sich regelmäßig Ernährung am Arbeitsplatzzu bewegen. Die meisten bemängeln, dass sie dadurch immer wieder aus ihren Konzentrationsphasen gerissen werden und sich im Anschluss wieder neu in ein Thema einarbeiten müssen. Was hierbei unterschlagen wird, ist, dass Menschen, die fit am Arbeitsplatz sind, generell auch mehr Leistung und Konzentration an den Tag legen und dementsprechend auch bessere Arbeitsergebnisse erzielen.\r\n

Wie werde ich fit am Arbeitsplatz?

\r\nExperten empfehlen, dass jeder, der vorrangig im Sitzen arbeitet, mindestens einmal pro Stunde, besser noch alle 45 Minuten, aufsteht und sich kurz die Beine vertritt. Hierfür eignen sich kleine Wege, die eh erledigt werden müssen, hervorragend. Der Trick ist, nicht alles mit einmal zu machen, sondern sich die unterschiedlichen Bewegungs-Anreize über den Tag zu verteilen.\r\n\r\nBeispiele für Bewegungs-Anreize:\r\n

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  • Der Gang zum Kopierer
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  • Der Gang zur Post
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  • Der Gang zur Kaffee-Maschine
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  • Der Gang zur Toilette
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  • Der Gang zum Pausenraum / in die Cafeteria oder Kantine
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  • Der Gang zum Kollegen
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\r\nNeben diesen kleinen und einfachen Gängen ist es allerdings auch wichtig, den Körper mehrmals am Tag richtig in Schwung zu bringen. Hierfür eignen sich unterschiedliche Übungen, die perfekt für das Büro sind. Viele Unternehmen haben längst erkannt, wie wichtig Bewegung für die Mitarbeiter und deren Leistungen ist und haben eine Art Morgen-Sport eingeführt.\r\n

Einfache Übungen für den Arbeitsplatz

\r\nFit am Arbeitsplatz bedeutet keinesfalls, dass jeden Tag ein mehrminütiges Power-Workout durchgeführt werden muss. Dieses wäre sogar kontraproduktiv, da sich der Körper erst einmal von der Anstrengung erholen muss und in dieser Zeit kaum in der Lage sein wird, der Arbeit nachzugehen. Wenn die Rede von „Fit am Arbeitsplatz“ ist, geht es vielmehr darum, den Körper durch leichte Übungen in Schwung zu bringen und ihm die benötigte Bewegung zu liefern. Außerdem sind die Übungen für den Arbeitsplatz immer so ausgelegt, dass die Verspannungen lösen oder gar vorbeugen. Auf diese Weise werden Rücken- und Nackenschmerzen sowie Konzentrations- und Leistungsstörungen beseitigt.\r\n

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WER FIT AM ARBEITSPLATZ WERDEN WILL, KANN DIES UNTER ANDEREM DURCH DIE FOLGENDEN ÜBUNGEN ERREICHEN:Gymnastikball am Arbeitsplatz

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  • Einfaches Schulterkreisen: Diese Übung ist perfekt, um fit am Arbeitsplatz zu werden, da sie überall durchgeführt werden kann – sogar im Sitzen! Ziel der Übung ist es, die Schultern langsam nach hinten zu kreisen. Die Bewegungen sollten ruhig, aber dennoch bestimmt sein. Menschen, die starke Verspannungen in den Schultern haben, werden ein leichtes Knacken hören. Unter Umständen tut das Kreisen auch ein bisschen weh. Im Laufe der Zeit wird die Übung allerdings als sehr angenehm empfunden.
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  • Wirbelsäulen-Training: Die Wirbelsäule muss einiges aushalten, wenn ihr „Besitzer“ viel sitzt. Fast jeder Mensch sackt im Laufe der Zeit in sich zusammen und verformt dadurch seine Wirbelsäule. Wenn diese schmerzt, hilft eine einfache Übung: Die Wirbelsäule wird so stark wie möglich gekrümmt, sodass die Hände die Fußspitzen berühren können. Danach wird die Wirbelsäule langsam wieder gerade gemacht – und zwar Wirbel für Wirbel.
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TIPP: AUCH DIESE ÜBUNG KANN IM SITZEN DURCHGEFÜHRT WERDEN.

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  • Locker lassen: Es sieht vielleicht albern aus, ist aber sehr effektiv. Wer im Büro einfach mal locker lässt und alle Gliedmaßen ausschüttelt, tut seinem Körper damit etwas Gutes. Wem diese Übung peinlich ist, kann sie auch auf der Toilette durchführen.
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  • Der Storchenschritt: Diese Übung ist ideal, wenn Menschen durch das viele Sitzen „schwere Beine“ bekommen. Ziel ist es, die Beine bei jedem Schritt an den Körper zu ziehen und dann weit wieder vorzustrecken.
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ZUSATZ-TIPP:

\r\nWer auf die Fahrt mit dem Fahrstuhl verzichtet und stattdessen die Treppe benutzt, versorgt seinen Körper mit noch mehr Bewegung und wird fit am Arbeitsplatz. Am Morgen hilft das Treppensteigen außerdem beim Wachwerden.

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