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Arnika – Wirkung, Anwendung und Studien

von User
arnika

Arnika dürfte sehr vielen von uns als Heilmittel bekannt sein. Die Hauptanbaugebiete sind Spanien und im Norden Europas. Doch mittlerweile ist es gelungen, eine Sorte zu entwickeln, die sich für den Feldanbau eignet und daher breitet sich das Anbaugebiet immer weiter aus. In der Regel werden für die Herstellung von Arnika Produkten die Blütenköpfe verwendet. Nur in den wenigsten Fällen wird auch die Wurzel oder gar die komplette Pflanze für die Herstellung genommen.\r\n\r\nDie Arnika ist eine Pflanze, die in etwa 20-60 cm hoch werden kann. Die Blätter sind gegenständig und behaart. Was die Blüte betrifft, so besitzt diese entweder 1-3 und in seltenen Fällen 5 Blütenkörbe. Allerdings bekommen wir Menschen die echte Arnika nur ganz selten zu sehen und wenn, dann müssen wir sehr hoch hinaus, denn in der Regel wächst sie hoch in den Bergen. Aber Vorsicht die Pflanze ist streng geschützt und steht unter Artenschutz. In der Blüte leuchten diese in einem dunklen Gelb und wirken sternförmig. Die Blüte in zwischen Juni und August. Die Arnika gehört der Pflanze der Korbblüter an. Der Duft der Arnika kann als schwach und aromatisch bezeichnet werden. Der Geschmack jedoch ist eher bitter und leicht scharf.\r\n\r\nArnika wirkt schmerzhemmend, keimhemmend und auch antimykotisch. Hinzu kommt noch, dass es durchblutungsfördernd ist.\r\n\r\n \r\n

Die verschiedenen Anwendungsbereiche der Arnika

\r\nDie Anwendungsbereiche von Arnika sind breit gefächert und auch durch wissenschaftliche Studien nachgewiesen.\r\n

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  • Arthritis
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  • Erschöpfungszustände
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  • Gelenk- und Rückenschmerzen
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  • Hexenschuss
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  • Verletzungen des Skelett
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  • Krampfadern Muskelschmerzen
  • \r\n

  • Schlafstörungen
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  • Schockzustände
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  • Verletzungen
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\r\nBei Arnika ist nicht so, wie es bei vielen anderen, denn sie ist noch nicht so lange als Heilmittel im Einsatz. Sie wird erst seit dem 18. Jahrhundert verwendet. Arnika ist vollkommen harmlos und kann bei Säuglingen, ebenso gut angewendet werden, wie bei Tieren. Aber schwangere Frauen sollten mit dem Umgang eher vorsichtig sein, denn es kann Wehen auslösen, daher muss vorab unbedingt der Arzt kontaktiert werden.\r\n\r\nKommt es zu einer Verletzung, dann muss mit der Behandlung so schnell wie möglich nach dem Ereignis begonnen werden, je schneller begonnen wird, desto besser kann das Mittel wirken und die Heilung eben entsprechend beschleunigt werden. Arnika wird immer als Erstmittel bei der Versorgung angewendet. Sportler lieben Arnika, denn bei einer Überanstrengung kann Arnika wahre Wunder vollbringen und einen aufkommenden Muskelkater im Keim ersticken. Aber auch immer nur dann, wenn sofort mit der Einnahme von Arnika begonnen wird.\r\n\r\nIn der Homöopathie werden die toxischen Reize genutzt und das bei Verletzungen aller Art. Arnika wird als das Schmerzmittel schlechthin betitelt. Das Mittel hilft bei Stoß- und Quetschverletzungen, auch bei Weichteilverletzungen ist es absolut empfehlenswert. Auch blaue Flecken, postoperativ und selbst bei Kummer- und Schockzuständen kann Arnika die besten Erfolge erzielen.\r\n

Die Inhaltsstoffe und Wirkung

\r\nGrundsätzlich werden die Blüten verwendet und deren Gehalt hat es wirklich in sich. Der Bestandteil ist aus bis zu 1,5 Prozent Sesquiterpenlactone. Weiterhin enthält Arnika: Helenalin, Flavonoide, Gerbstoffe, Cumarine und etwas ätherisches Öl.\r\n\r\nDer Wirkungsbereich ist relativ groß, alle Produkte egal ob Salben, Globuli, Tinkturen der Tropfen haben ihre Effekte. Sie alle können Schmerzen lindern, Keime und Bakterien abtöten und Entzündungen eindämmen. Vor allem das enthaltene Helenalin, kann entzündungsauslösende Stoffe eindämmen.\r\n\r\nArnika eignet sich für die innere Anwendung, aber auch für die äußere Anwendung. Wird Arnika von außen angewendet, so eignen sich hier Salben und Tinkturen, bei Schwellungen, Stauchungen oder Prellungen. Arnika zählt damit zu den klassischen Heilmitteln, eben auch für die innerliche Anwendung, dabei aber werden immer Globuli angewendet, welche in unverdünnter Form angeboten werden. Diese kommen dann zur Anwendung, wenn Zahnfleischentzündungen, Aphten oder auch zum Beispiel Stiche vorliegen. Aber auch bei Sportverletzungen können die Kügelchen angewendet werden. Um diese dann von innen heraus zu heilen.\r\n\r\n \r\n

Vorsicht bei der Anwendung

\r\nWerden Salben oder Tinkturen angewendet, dann dürfen diese natürlich immer nur äußerlich aufgetragen werden. Aber es kann unter anderem auch allergische Reaktionen auslösen. Vor allem bei Personen, die unter einer Korbblüter Allergie leiden. Die Haut kann gereizt werden und sich röten. Zudem können die behandelten Stellen anschwellen und es können Bläschen und Quaddeln entstehen. Zur inneren Anwendung darf nur die unverdünnte Form (Globuli) angewendet werden. Es darf nie zu einer Überdosierung kommen, denn es kann ganz schnell vorkommen, dass es zu Vergiftungserscheinungen bei einer Überdosierung kommt. Dies können sich mit Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und Herzklopfen bemerkbar  machen.\r\n\r\n \r\n

Wissenschaftlich belegte Studien

\r\nZu Arnika gibt es viele wissenschaftlich Studien, die eindeutig die Wirksamkeit der noch relativ jungen Heilpflanze belegen. Dabei wurde herausgefunden, dass es jede Menge gesicherte Wirksamkeit gibt, aber auch ungesicherte. Eine zuverlässige Studie wurde von einer Kommission E/ESCOP/HMPC/WHO veröffentlicht und auch als verbindlich befunden. Wobei ausdrücklich erwähnt ist, dass in der Medizin immer nur die Blüten von Arnika relevant sind. Die Studie der genannten Kommission belegte die Wirksamkeit der Arnika bei:\r\n

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  • Entzündungen des Zahnfleisch und Mundschleimhaut
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  • Furunkel und Geschwüre
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  • Insektenstichen
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  • Oberflächlichen Venenentzündungen
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  • Alle Arten von Verletzungen
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  • Muskel- und Gelenkschmerzen, vor allem auch bei Rheuma und Gicht
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Nicht wissenschaftliche Belege

\r\nBei folgenden Erkrankungen liegen zwar keine wissenschaftlichen Studien vor und dennoch kann aus der Erfahrung heraus gesagt werden, dass sich  positive Erfolge einstellen können. Es kann also von einer Heilwirkung ausgegangen werden und zwar bei:\r\n

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  • Arthritis
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  • Gelenkschmerzen
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  • Infektionen der unterschiedlichsten Arten
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  • Infektionen
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  • Eitrigen Entzündungen
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\r\n \r\n\r\nDie Wirksamkeit kann nicht nachgewiesen werden, obwohl viele dennoch darauf schwören bei:\r\n

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  • Vorhandener Herz-Kreislaufschwäche
  • \r\n

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Arnika kaufen

\r\nArnika gibt es in unterschiedlichen Produkten, die alle auf verschiedene Arten angeboten werden. Um das Passende für die vorhandenen Beschwerden zu bekommen, ist es immer sehr ratsam, sich vorab beraten zu lassen. Das kann durchaus in der Apotheke erfolgen, denn hier gibt es ausgebildetes Personal, welches sich gerade auch mit Heilmitteln aus der Natur sehr gut auskennt.\r\n\r\n \r\n

Arnika kaufen und verwenden

\r\nArnika ist tatsächlich eine stark wirkende Pflanze, die hervorragende Heilerfolge bringt. Auch deshalb ist es so wichtig, dass die Anwendung immer nur sehr vorsichtig und nach Vorschrift erfolgt. Denn nur so kann sie auch wirklich helfen.\r\n\r\n \r\n

Arnika Tinktur, Salben oder Cremes zur äußerlichen Anwendung

\r\nNoch immer ist es so, dass die Tinktur au Arnika am häufigsten zum Einsatz kommt. Die Tinktur wird niemals unverdünnt verwendet, sondern mit sehr viel Wasser vermischt. Die Tinktur der Arnika eignet sich hauptsächlich, um Auflagen oder auch Waschungen zu machen. Also für die äußerliche Anwendung. Hier ist der Einsatzbereich normalerweise bei Verletzungen, Prellungen und Stauchungen. Aber auch stumpfe Verletzungen können mit der Tinktur behandelt werden, hier zum Beispiel in erster Linie der Hexenschuss. Auch sehr schlecht heilende oder eitrig
e Wunden lassen sich sehr gut mit der Tinktur aus Arnika behandeln. Die Tinktur ist auch im Kampf gegen die Folgen von Krampfadern hervorragend. Arnika besitzt eine durchblutungsfördernde Wirkung und daher bestens bei Venenschwäche geeignet. Um diese Probleme zu behandeln eignen sich auch Salben oder Cremes die auch Arnika hergestellt sind.\r\n\r\n \r\n

Tee aus Arnika

\r\nWird der Tee aus Arnika verwendet, dann sollte man sich durch den Begriff Tee nicht in die Irre führen lassen, denn er ist grundsätzlich nicht zum Trinken geeignet. Mit ihm können Probleme im Mund-Rachenraum zwar behandelt werden, aber er wird nur zum Gurgeln verwendet. Schlucken sollte man ihn nicht. Daher zählt der Tee auch zu den äußerlichen Anwendungsbereichen. Auch Halsentzündungen lassen sich bestens mit dem Tee zum Gurgeln verwenden.\r\n\r\n \r\n

Arnika Globuli

\r\nGlobuli aus Arnika sollten in keiner Hausapotheke fehlen. Sie helfen sofort bei Verletzungen aller Art und können Schlimmeres verhindern. Gerade bei Verletzungen wie, Prellungen, Quetschungen, Blutergüssen, Schürfwunden, Muskelkater, Zahnschmerzen oder auch nach Op´s ist Arnika das wichtigste homöopathische Arzneimittel. Es beschleunigt auf natürliche Art und Wiese die Wundheilung.Der Stoffwechsel kann auf Hochtouren arbeiten und die Gewebeflüssigkeit wird auf perfekte Weise abtransportiert. Das tolle an Arnika ist, dass sie auch bedenkenlos bei Kindern eingesetzt werden kann. Aber immer nur, wenn die Anwendungsempfehlungen befolgt werden. Zu viel davon ist nicht gut.\r\n

Arnika Produkte kaufen

\r\nWerden Produkte aus Arnika gekauft, sollte das man das entweder in der Apotheke tun und sich beraten lassen oder auch über das Internet. Denn hier sind in der Regel auch die verschiedenen Anwendungsinformationen vorhanden. So ist es auch ganz einfach, sich den erforderlichen Überblick zu schaffen. Vor dem Kauf ist es gut sich davon zu überzeugen, dass es sich um hochwertige Produkte handelt, das kann an den Inhaltsstoffen erkannt werden oder auch an einem vorhandenen Bio-Siegel.\r\n

Arnika – die Dosierung

\r\nWer es mit dem Tee versuchen will, der kann diesen ganz einfach selber zubereiten. Dazu werden etwa ein Teelöffel getrockneter Blüten mit kochendem Wasser übergossen. Der Tee sollte nun Minuten ziehen und dann ist er fertig für die Anwendung. Salben, Tinkturen und Globuli können im fertigen Zustand gekauft werden. Werden Globuli eingenommen, dann immer sofort nach dem Ereignis. Die Kügelchen werden in einem Abstand von 30 Minuten eingenommen, jedoch nicht öfter als sechsmal am Tag. An den Folgetagen, bis zum Abklingen werden 5 Globuli dreimal täglich eingenommen. Tee zum gurgeln sollte am Abend und am Morgen angewendet werden. Dazu wird der Tee mit Wasser verdünnt und gegurgelt, unbedingt immer ausspucken, nicht schlucken. Bei Umschlägen werden etwa 20 Tropfen mit Wasser vermischt und daraus  die Umschläge gemacht.\r\n

Nebenwirkungen von Arnika

\r\nGrundsätzlich ist Arnika ein wundervolles Mittel aus der Natur, was bei sehr vielen Beschwerden, sehr gut helfen kann. Doch auch hier darf niemals unachtsam damit umgegangen werden, denn ansonsten kann es zu Nebenwirkungen kommen. Und diese können sehr heftig sein. Nebenwirkungen können sein, müssen aber nicht, jeder Mensch reagiert eben auch vollkommen unterschiedlich darauf. Leichte Nebenwirkungen können sind, dass es zu Ausschlägen, Schwellungen oder auch einer Bläschenbildung kommt. Bei der innerlichen Anwendung von Arnika kann es im Falle einer Überdosierung über einen längeren Zeitraum zu Übelkeit, Durchfall und Erbrechen kommen. Der Herzschlag kann sich beschleunigen und es kann im schlimmsten Fall zu einer Herzmuskellähmung kommen. Schwangere Frauen können besonders gefährdet sein, denn Arnika im hohen Maße kann abtreibend sein.\r\n

Fazit

\r\nArnika ist eine wundervolle Pflanze, die ausgezeichnete Erfolge erreicht. Daher sollte sie jede Hausapotheke ergänzen. Ganz wichtig aber ist es immer sehr sorgfältig im Gebrauch zu sein. Es darf zu keiner Überdosierung kommen, denn dann muss mit Nebenwirkungen gerechnet werden.

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